Atlastherapie
(Quelle: freepik)Der Atlas! Er ist klein, aber extrem wichtig!!
Er ist der erste Halswirbel und trägt – wie der Name schon sagt – den gesamten Kopf und bildet mit der Schädelbasis, dem zweiten Halswirbel (Axis), den umgebenden Bändern, Kapseln und Muskeln ein eigenständiges Organsystem, das mit einer hohen Nervendichte versorgt ist.
Diese Nerven steuern den Spannungszustand des gesamten Muskel- und Fasziensystems sowie die Stellung des Kopfes und der einzelnen Gelenke zueinander.
Das System sendet Informationen an das Gehirn, die dort zu entsprechenden Reaktionen verarbeitet werden. Dabei werden krankhafte Zustände wie z.B. falsche Belastungen, Verletzungen oder Störungen der Bewegung als falsche Informationen an das Gehirn weitergegeben mit der Folge, dass der Körper mit einer falschen Antwort reagiert.
Die Sensoren der oberen Halswirbelsäule stehen in direkter Verbindung mit dem Gleichgewichtsorgan und bestimmten Zentren im Gehirn, die für Grob- und Feinmotorik verantwortlich sind. Weiterhin bestehen Verbindungen, die der Schmerzwahrnehmung aus dem Bewegungssystem dienen. Durch diese Verbindungen können Fehlstellungen des Atlas zu verschiedenen Beschwerdebildern führen.
Die Folgen solcher Veränderungen sind unter anderem Kopf- und Nackenschmerzen, Tinnitus, Schwindel, Beckenschiefstand und Bewegungsstörungen oder auch Entwicklungsstörungen bei Kindern!!
Die Atlastherapie ist eine Impulstherapie! Es ist ein überaus schonendes Verfahren.
Daher kann sie auch bedenkenlos bei Kindern eingesetzt werden.
Es ist ein neurophysiologisches Behandlungskonzept, das einen Einfluss auf verschiedene Körperfunktionen wie Muskeltonus, Wahrnehmung, Motorik, Schmerzempfinden, Gleichgewicht sowie vegetative Funktionen hat.
Je nach Fall muss sie jedoch mit manuellen Therapien kombiniert werden. Dies ist deshalb notwendig, da viele Symptome und Krankheiten nicht nur allein auf Störungen der oberen HWS zurückzuführen sind.
Daher wird die Atlastherapie in ein Konzept der ganzheitlichen Untersuchung des Bewegungsapparates integriert.
In der Atlastherapie arbeite ich mit manuellen Techniken direkt an diesem Wirbel. Es geht darum, mit gezielten Griffen den Atlas in seine natürliche Position zu bringen. Dadurch können Nerven entlastet, Muskeln entspannt und die Beweglichkeit verbessert werden.
Ablauf
- Erstgespräch und Untersuchung deiner Halswirbelsäule
- Sanfte Korrekturgriffe, angepasst an deine Muskulatur
- Nachbetreuung / -kontrolle
Das Ziel der Atlastherapie ist es, die oben aufgeführten Fehler bei der Informationsübermittlung zwischen Gehirn und Körper zu korrigieren und der Normalität zuzuführen.
Viele Patient:innen berichten nach der Behandlung von einem leichteren Kopfgefühl, weniger Verspannungen, mehr Energie und besserem Schlaf.
Indikationen
- Nacken- und Rückenschmerzen
- Segmentale Fehlfunktionen der HWS, BWS und LWS
- Kopfschmerzen, Migräne
- Folgen eines HWS Schleudertrauma
- Blockade des Kopfgelenkes
- Kiefer und Gesichtsschmerz, craniomandibuläre Dysfunktion
- Schwindel
- Gleichgewichtsstörungen
- Tinnitus
- vegetative Störungen
- Schluckbeschwerden, "Kloß im Hals"
- sensomotorische Störungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Neurologische Krankheitsbilder
- Neuromuskuläre Störungen ( Myopathie etc.)
- Multiple Sklerose
- Morbus Parkinson
- Postpoliosyndrom
- Z.n. Borreliose
Konkrete Anwendung bei
- Beckenschiefstand
- Hüftschmerzen allgemein
- Bandscheibenvorfall
- Ellbogenbeschwerden ( Tennisarm / Golferellbogen )
- Kiefergelenksbeschwerden
- Kopfgelenkstörung
- Knieschmerzen
- LWS Schmerzen, unspezifischer Rückenschmerz
- Triggerpunkttherapie/ myofasziales Schmerzsyndrom
- Tinnitus
- Kopf und Nackenschmerzen
- Fibromyalgiesyndrom
- Chronique-Fatigue-Syndrom
- Schulterschmerzen
- Skoliotische Fehlhaltungen
